Burkhard Pütz
Dekanatskantor
 
Chorprojekt 2010
 
Deutsch-luxemburgisches
Chorprojekt
 
 
Wolfgang Amadeus Mozart:    Requiem · KV 626
                                                            (Fassung von Robert D. Levin)
 
Felix Mendelssohn Bartholdy: Der 42. Psalm · op. 42
 
      • Konzert in der Pfarrkirche Hostert (L)
        am Sonntag, 7. November 2010 um 17.00 Uhr
         
      • Konzert in der Pfarrkirche Heiligkreuz, Trier
        am Sonntag, 14. November 2010 um 18.00 Uhr

Sabine Zimmermann, Sopran · Manou Walesch, Alt
Projektchor:
· Ensemble vocal „Jubilate Musica“ Luxembourg
· Chorale Réunie Donven-Flaxweiler (Lux.)
Orchester „Estro Armonico” Luxemburg
Leitung: Burkhard Pütz

 
Proben
 
in Trier
gemeinsam mit der Chorgemeinschaft Heiligkreuz
um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Maternus (Karlsweg):
 
Mai Do 6.5.  /  Do 20.5.  /  Di 25.5. (18.30 h Frauen, 20.00 h Männer)
Juni Do 10.6. (18.30 Frauen, 20.00 h Männer)  /  Do 17.6.  /  Do 24.6.
Juli Do 1.7.  /  Do 8.7.
August Do 19.8.  /  Do 26.8.
September Do 2.9.  /  Do 30.9.

 Oktober und November

Do 07.10.
19.30 h
Oberanven (L),
Centre de Loisirs am Sand (Route de Trèves)
Tutti
Sa 09.10.
14.00 -
17.00 h
Oberdonven (L),
Kulturzentrum (Rue Mechtem 2)
Tutti
Do 14.10. 19.30 h Trier, Kirche St. Maternus (Karlsweg) CG
Mo 25.10. 19.30 h Trier, Kirche St. Maternus (Karlsweg) Tutti
Do 28.10. 19.30 h Trier, Kirche St. Maternus (Karlsweg) CG
Sa 30.10.
14.00 -
17.30 h
Oberanven (L),
Centre de Loisirs am Sand (Route de Trèves)
Tutti
Fr 05.11.
19.00 h
Generalprobe
Hostert (L), Kirche
Tutti
So 07.11. 15.00 h Hostert (L), Kirche Tutti 
So 14.11. 15.00 h
Generalprobe
Trier, Kirche Heiligkreuz (Arnulfstraße)
Tutti
 
Stand: 06.04.10
Änderungen vorbehalten
 

 
Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem
In einem Brief an seinen kranken Vater vom 4. April 1787 schreibt Mozart: „...da der Tod, genau zu nehmen, der wahre Endzweck unseres Lebens ist, so habe ich mich seit Jahren mit diesem wahren, besten Freunde des Menschen so bekannt gemacht, dass sein Bild nicht allein nichts Schreckendes mehr für mich hat, sondern recht viel Beruhigendes und Tröstendes!“ Man sieht, Mozart ist – bei aller Neigung zum Lustigsein und zu vielen, oft albernen Späßen – ein ernster Mensch, voller Gottvertrauen, fromm, wenn auch nicht kirchenfromm, mit dem Tode wohl vertraut. Mozart schrieb vom Sommer 1791 bis in seine letzten Lebenstage am Requiem. Über eine Probe der bereits fertigen Teile des Requiems kurz vor seinem Tode wird berichtet, dass Mozart beim ›Lacrimosa‹ in Tränen ausbrach und nicht mehr weiterkonnte. Nikolaus Harnoncourt schriebt über das Mozarts Requiem: „Das gesamte Werk wirkt auf mich wie eine zutiefst persönliche Auseinandersetzung; erschreckend und erschütternd bei einem Komponisten, der normalerweise sein persönliches Leben und Erleben geradezu auffallend von seiner Kunst trennte.“ Kaum jemand kann sich noch heute der suggestiven, erschüttenden Wirkung dieses ›Opus ultimum‹ entziehen. Es ist unterschiedlich zu allen anderen kirchenmusikalischen Werken des Meisters, mit seiner in die Zukunft weisenden, rätselhaften Transparenz und Ausdruckstiefe, voll von Angst und Melancholie, aber auch Momenten des Trostes und der Stille, der Beschwörung des Lichtes der Ewigkeit.
 
Felix Mendelssohn Bartholdy
Der 42. Psalm: Wie der Hirsch schreit
Psalmtexte inspirierten Mendelssohn während seines ganzen Schaffens, und er hinterließ neben a-cappella-Sätzen fünf große Orchesterpsalmen. Der 42. Psalm ist Mendelssohns bekannteste Psalmvertonung. Auf der Hochzeitsreise entstanden, entwirft Mendelssohn mit dieser Psalmkantate ein großartiges und tief empfundenes Bild von Sehnsucht und Suche nach Gott, die in Trost und Gottvertrauen Erfüllung finden. Robert Schumann stellte dieses Werk auf „die höchste Stufe, die er (Mendelssohn) als Kirchenkomponist, ja die die neuere Kirchenmusik überhaupt erreicht hat.“ Mendelssohn selbst hielt diese Komposition „bei weitem für mein bestes geistliches Stück“, sogar für „mein allerbestes Musikstück.“
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