Burkhard Pütz
Dekanatskantor
 
Chorprojekt 2010
 
Deutsch-luxemburgisches Chorprojekt
 
 
Wolfgang Amadeus Mozart:    Requiem · KV 626
                                                            (Fassung von Robert D. Levin)
 
Felix Mendelssohn Bartholdy: Der 42. Psalm · op. 42
 
      • Konzert in der Pfarrkirche Hostert, Luxemburg am Sonntag, 7. November 2010 um 17.00 Uhr
         
      • Konzert in der Pfarrkirche Heiligkreuz, Trier am Sonntag, 14. November 2010 um 18.00 Uhr  
         

Fotos

aus der Rezension:
"Auf hohem Niveau: Mozarts Requiem zum Jubiläum.
Im Rahmen ihres 100-jährigen Bestehens hat die Pfarrei Heiligkreuz ein Konzert der Extraklasse veranstaltet: Kirchenmusik auf hohem Niveau, vor allem getragen von einem hoch motivierten Chor.
Eine beeindruckende Kulisse bot die Pfarrkirche Heiligkreuz. Nahezu 500 Besucher wollten das Requiem, KV 626, von Wolfgang Amadeus Mozart und die Psalmvertonung "Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser", Opus 42, von Felix Mendelssohn Bartholdy miterleben. ...
Glanzpunkt des Konzertes, sowohl beim Requiem als auch beim Psalm, war zweifelsfrei der Chor, der trotz beachtlicher Größe überaus schlank und beweglich in Erscheinung trat. Kraftvoll und nachdrücklich etwa im "Kyrie eleison" oder im "Rex tremendae", bittend und mit großer Überzeugungskraft beim "Salva me". Sowohl bei der Präzision, mit der er dem klaren Dirigat von Pütz folgte, wie auch in der intonatorischen Sauberkeit lag die Leistung weit über dem, was man gemeinhin von einem Laienchor erwarten durfte. ...
Begeisterter und sehr langer Applaus markierte einen besonderen Abend."

Gerhard W. Kluth im Trierischen Volksfreund vom 18.11.10

 
 
Ausführende:
Sabine Zimmermann, Sopran · Manou Walesch, Alt
Projektchor:
· Ensemble vocal „Jubilate Musica“ Luxembourg
· Chorale Réunie Donven-Flaxweiler Luxembourg
Orchester „Estro Armonico” Luxemburg
Klauspeter Bungert, Orgel
 

 
Proben
 
in Trier
gemeinsam mit der Chorgemeinschaft Heiligkreuz
um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Maternus (Karlsweg):
 
Mai Do 6.5.  /  Do 20.5.  /  Di 25.5. (18.30 h Frauen, 20.00 h Männer)
Juni Do 10.6. (18.30 Frauen, 20.00 h Männer)  /  Do 17.6.  /  Do 24.6.
Juli Do 1.7.  /  Do 8.7.
August Do 19.8.  /  Do 26.8.
September Do 2.9.  /  Do 30.9.

 Oktober und November

Do 07.10.
19:30
Niederanven (L),
Centre de Loisirs (Routscheed / Im Sand)
Tutti
Sa 09.10.
14:00 -
17:00
Roodt-Syre (L),
Neue Kirche St. Jakobus (Rue d'Olingen)
Tutti
Do 14.10. 19:30 Trier, Kirche St. Maternus (Karlsweg) CG
Mo 18.10. 20:00
Zusatzprobe
Roodt-Syre (L),
Neue Kirche St. Jakobus (Rue d'Olingen)
Tutti
Mo 25.10. 19:30
Hauptprobe
Trier, Kirche St. Maternus (Karlsweg)
Tutti
Sa 30.10.
14:00 -
17:30
Hauptprobe
Niederanven (L),
Centre de Loisirs (Routscheed / Im Sand)
Tutti
Fr 05.11.
19:00
Generalprobe
Hostert (L), Kirche (Rue Principale)
Tutti
So 07.11. 15:00 Hostert (L), Kirche (Rue Principale) Tutti 
So 14.11. 15:00
Generalprobe
Trier, Kirche Heiligkreuz (Arnulfstraße)
Tutti
 
Stand: 07.10.10
Änderungen vorbehalten
 

 
Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem
In einem Brief an seinen kranken Vater vom 4. April 1787 schreibt Mozart: „...da der Tod, genau zu nehmen, der wahre Endzweck unseres Lebens ist, so habe ich mich seit Jahren mit diesem wahren, besten Freunde des Menschen so bekannt gemacht, dass sein Bild nicht allein nichts Schreckendes mehr für mich hat, sondern recht viel Beruhigendes und Tröstendes!“ Man sieht, Mozart ist – bei aller Neigung zum Lustigsein und zu vielen, oft albernen Späßen – ein ernster Mensch, voller Gottvertrauen, fromm, wenn auch nicht kirchenfromm, mit dem Tode wohl vertraut. Mozart schrieb vom Sommer 1791 bis in seine letzten Lebenstage am Requiem. Über eine Probe der bereits fertigen Teile des Requiems kurz vor seinem Tode wird berichtet, dass Mozart beim ›Lacrimosa‹ in Tränen ausbrach und nicht mehr weiterkonnte. Nikolaus Harnoncourt schriebt über das Mozarts Requiem: „Das gesamte Werk wirkt auf mich wie eine zutiefst persönliche Auseinandersetzung; erschreckend und erschütternd bei einem Komponisten, der normalerweise sein persönliches Leben und Erleben geradezu auffallend von seiner Kunst trennte.“ Kaum jemand kann sich noch heute der suggestiven, erschütternden Wirkung dieses ›Opus ultimum‹ entziehen. Es ist unterschiedlich zu allen anderen kirchenmusikalischen Werken des Meisters, mit seiner in die Zukunft weisenden, rätselhaften Transparenz und Ausdruckstiefe, voll von Angst und Melancholie, aber auch Momenten des Trostes und der Stille, der Beschwörung des Lichtes der Ewigkeit.
 
Felix Mendelssohn Bartholdy
Der 42. Psalm: Wie der Hirsch schreit
Psalmtexte inspirierten Mendelssohn während seines ganzen Schaffens, und er hinterließ neben a-cappella-Sätzen fünf große Orchesterpsalmen. Der 42. Psalm ist Mendelssohns bekannteste Psalmvertonung. Auf der Hochzeitsreise entstanden, entwirft Mendelssohn mit dieser Psalmkantate ein großartiges und tief empfundenes Bild von Sehnsucht und Suche nach Gott, die in Trost und Gottvertrauen Erfüllung finden. Robert Schumann stellte dieses Werk auf „die höchste Stufe, die er (Mendelssohn) als Kirchenkomponist, ja die die neuere Kirchenmusik überhaupt erreicht hat.“ Mendelssohn selbst hielt diese Komposition „bei weitem für mein bestes geistliches Stück“, sogar für „mein allerbestes Musikstück.“
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