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Rezensionen

  • Gelungene Uraufführung

"Im Kreuz ist Leben" hieß ein Konzert mit Chor- und Orgelmusik zum 50. Geburtstag der Pfarrei St. Maternus. In der voll besetzten Kirche erklang die Uraufführung der Motette "Im Kreuz ist Heil" des Trierer Komponisten Joachim Reidenbach, ein Werk inspiriert durch ein Altarbild in der Pfarrkirche. Es sangen die Chorgemeinschaft Heiligkreuz und David John Pike (Bariton), begleitet an der Orgel von Domorganist Josef Still unter Gesamtleitung von Dekanatskantor Burkhard Pütz. Auch der Kinderchor Heiligkreuz war eingebunden. Einen weiteren Höhepunkt bildeten die "Five Mystical Songs" des Engländers Ralph Vaughan Williams, komponiert für Chor und Baritonsolo.

Die rund 300 Besucher dankten am Ende begeistert für die überzeugend vorgetragene Musik, spendeten lang anhaltenden Applaus und entließen die Akteure nicht ohne Zugabe.

TRIERISCHER VOLKSFREUND vom 30.09.17

  • Ungewissheit, aber auch Vielfältigkeit 

Weiße Messgewänder, zahlreiche Konzelebranten, viele Messdiener, Weihrauch und ein wahrhaft himmlischer Chorgesang: Der Gottesdienst zum 50. Pfarrjubiläum in St. Maternus ließ es an nichts fehlen, was einem großen Kirchenfest Glanz verleiht. …

Dafür, dass trotz manchen nachdenklichen Blicks in die Zukunft das Pfarrjubiläum als fröhliches Fest begangen und empfunden wurde, sorgte nicht zuletzt die Chorgemeinschaft Heiligkreuz, die unter der Leitung von Dekanatskantor Burkhard Pütz gemeinsam mit Instrumentalmusikern und Solisten Mozarts Spatzenmesse aufführte. Den Dank an die Sänger und Musiker stattete die Festgemeinde mit jubelndem Applaus ab.

Prof. Dr. Thomas Rüfner im Weihnachtspfarrbrief Heiligkreuz Trier vom 17.12.16

  • Trier zeigt seine Orgelseite

Erster Trierer Orgelspaziergang – Teilweise 1000 Zuhörer bei Konzerten an fünf Spielstätten

Burkhard Pütz, hauptamtlicher Kirchenmusiker in Trier und Dekanatskantor, beweist an der historischen Stummorgel in der Welschnonnenkirche, erbaut 1757, dass die relativ geringe Anzahl von elf klingenden Registern völlig ausreichend ist. … Die Toccata von Georg Muffat zeigt, wie raumfüllend das Instrument trotz seiner wenigen Register sein kann.

Marianne Binzen im TRIERISCHEN VOLKSFREUND vom 04.05.15

  • Eindrucksvoller Gottesdienst in St. Michael

Am Sonntag (21.09.14) fand im Rahmen der Tagung der Hermann-Schroeder-Gesellschaft ein Gottesdienst in St. Michael in Trier-Mariahof statt. Der eindrucksvolle moderne Kirchenbau und die liturgische Musik von Hermann Schroeder trafen hier sehr überzeugend aufeinander und der Gottesdienst war musikalisch und liturgisch aus einem Guss. Das Ensemble „Jubilate Musica“ Luxemburg sang unter der Leitung von Dekanatskantor Burkhard Pütz Schroeders „Missa brevis“ und die Motette „Rex pacificus“ von Schroeder. Der Chor gestaltete diese Chorwerke sehr ausdrucksvoll, mit leuchtenden Sopranen, absolut rein in der Intonation und mit sehr gutem Gespür für die Linienführung der einzelnen Stimmen. So entstand der Eindruck einer vollkommenen Harmonie zwischen Klang und Linie, zwischen Vertikale und Horizontale. So meisterhaft interpretiert war Schroeders Chormusik von unmittelbarer Wirkung, voller feiner Klangfarben und ausdrucksstark. Man spürte, dass diese Musik unmittelbar an die Vokalkunst des 16. Jahrhunderts anknüpft und absolut vokal empfunden ist.

Prof. Alain Wirth (Luxemburg) spielte im Laufe des Gottesdienstes verschiedene kleinere Orgelwerke von Schroeder aus den Zyklen „Kleine Präludien und Intermezzi“ op. 9, „Pezzi piccoli“ und „Septenarium“, die je nach Charakter zum festlichen Einzug, als ruhiges Intermezzo bei der Kommunion und als virtuoser Ausklang zum Nachspiel ihren liturgischen Zweck erfüllten.

Die zahlreichen Teilnehmer des Gottesdienstes empfanden den Gottesdienst als besonders gelungenes Beispiel einer zeitgemäßen Liturgiefeier.

Dr. Rainer Mohrs in KIRCHENMUSIK IM BISTUM TRIER 1.2015

  • Händel-Triumph in Remich

Burkhard Pütz leitete den „Messias“ in der Dekanatskirche

Nicht ohne Grund war die Remicher Dekanatskirche am Sonntagnachmittag bis auf den letzten Platz besetzt. Mit der Chorgemeinschaft Heiligkreuz Trier, dem Ensemble vocal „Jubilate Musica“ und der „Chorale réunie Donven-Flaxweiler“ sowie dem Orchester „Estro armonico“ und Topsolisten gelang Burkhard Pütz in der Gesamleitung eine Maßstäbe setzende Interpretation von Händels berühmtestem Oratorium.

Der Trierer Kantor, Organist und Chorleiter ging den Weg der progressiven Steigerung. Den ersten Teil legte er – eher klassisch als barock – melodisch-linear an, unter weitgehendem Verzicht auf starke Impulse und deklamatorisch-dramatische Akzente. Zu der klassizistischen Würde der Remicher Kirche passte dies sehr gut. In innigen Chören wie „Und er wird reinigen und läutern die Söhne Levis“ – es wurde deutsch gesungen – durchdrang mit dem strahlenden Licht der Soprani der messianische Geist die cäcilianische Legio, die den gesamten Kirchenchor füllte. ...

Dem ausgleichenden Konzept des Konzertleiters passte sich das „Estro armonico“ vorbildlich an ...

Der zweite Teil des Oratoriums spannt sich in einem gewaltigen Bogen vom Leidens- zum Auferstehungsgedanken. Sobald Eva Maria Leonardy in engelgleichen Verkündigungsjubel ausbrach und die Trompete ihren gebietenden Ruf erschallen ließ, erwachten die Chöre aus der Lieblichkeit. Fortan sollten sich die Sänger, zu einer exemplarisch intonierenden Gemeinschaft zusammengeschweißt, mit Temperament zu Schwindel erregenden polyphonen und kontrapunktischen Klanggipfeln emporstemmen. Das monumentale „Halleluja“, das den zweiten Teil abschließt, wurde von euphorischen Trompetenfanfaren gestützt. Nun, wer Ausdauer genug hatte, zwei Stunden bis zum „Halleluja“ auszuharren, der hing gerne noch vierzig Minuten an, um den recht straff durchgezogenen dritten Teil zu genießen, der in den himmlischen Längen eines überdimensionalen „Amen“ gipfelt. Wieder einmal waren hier die beiden Trompeten mit ihren strahlenden, glasklaren Einsätzen zum Zug gekommen. Aber auch die Solisten machten den „Messias“ zu einem Händel-Triumph. Peter Diebschlag ging einen konsequenten Weg vom melodischen Oratoriengesang zum kraftvoll akzentuierten „Tenore lirico spinto“-Nachdruck. Makellos war der Parcours des Countertenors Matthias Lucht, der nicht umsonst bei den Besten seines Fachs in die Schule gegangen ist. Zu dem hervorragenden Eindruck, den er hinterließ, gehörten die überaus verständliche, textbezogene Diktion, das angenehme Timbre und die hochkultivierte Phrasierung. Mit vollem Einsatz sprang als Bassist Marek Rzepka in die Bresche. Auch wenn seine nicht allzu füllige Stimme zum Schluss gegen die Trompeten nicht ankam, so konnte er doch dank einer einfühlsamen und geradlinigen Textauslegung überzeugen. Was Eva Maria Leonardy betrifft, so scheint sie keine irdische Schwere zu kennen, so natürlich-locker fließt ihr kristallklarer Sopran. Ihr großer Augenblick war die Arie „Ich weiß, dass mein Erlöser lebet“. Obwohl sie sparsam mit Verzierungen umging und ihre Ambitionen keineswegs im Musiktheater liegen, ließ sie jeder Wiederholung wunderschön modulierte und kolorierte Variationen zukommen – einmal sogar mit einem opernhaften Anflug. Und dem gesamten Aufführungsapparat blieben nach fast dreistündiger Mammutperformance noch genügend Reserven, das „Halleluja“ zu wiederholen und danach die begeisterten Ovationen des Publikums entgegenzunehmen.

André Link im LUXEMBURGER WORT vom 15.11.11

  • Auf hohem Niveau: Mozarts Requiem zum Jubiläum.

Im Rahmen ihres 100-jährigen Bestehens hat die Pfarrei Heiligkreuz ein Konzert der Extraklasse veranstaltet: Kirchenmusik auf hohem Niveau, vor allem getragen von einem hoch motivierten Chor.

Eine beeindruckende Kulisse bot die Pfarrkirche Heiligkreuz. Nahezu 500 Besucher wollten das Requiem, KV 626, von Wolfgang Amadeus Mozart und die Psalmvertonung "Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser", Opus 42, von Felix Mendelssohn Bartholdy miterleben. ...

Glanzpunkt des Konzertes, sowohl beim Requiem als auch beim Psalm, war zweifelsfrei der Chor, der trotz beachtlicher Größe überaus schlank und beweglich in Erscheinung trat. Kraftvoll und nachdrücklich etwa im "Kyrie eleison" oder im "Rex tremendae", bittend und mit großer Überzeugungskraft beim "Salva me". Sowohl bei der Präzision, mit der er dem klaren Dirigat von Pütz folgte, wie auch in der intonatorischen Sauberkeit lag die Leistung weit über dem, was man gemeinhin von einem Laienchor erwarten durfte. ...

Begeisterter und sehr langer Applaus markierte einen besonderen Abend.

Gerhard W. Kluth im TRIERISCHEN VOLKSFREUND vom 18.11.10

  • Abendmusik in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Konz am 28.09.03

...  Ein kleines Streicherensemble und der Trierer Organist Burkhard Pütz (Positiv) setzten die instrumentalen Akzente. ... Samuel Scheidts sechs Magnificat-Versetten von ausgeklügelter kompositorischer Finesse erhielten unter den Händen von Burkhard Pütz am Positiv eine klare Struktur.

Peter Reinwald im TRIERISCHEN VOLKSFREUND vom 01.10.03

  • Konzert mit dem Vokalensemble St. Paulin am 29.08.03

... Umrahmt wurden die Chor-Beiträge durch Lothar Breitmeier am Saxofon und Burkhard Pütz an der Orgel. Damit bot sich Gelegenheit, die klangliche Vielfalt der Orgel der Heiligkreuzer Pfarrkirche konzertant zu hören. Nach Jean Langlais „Prélude au Kyrie“ leitete William Mathias’ „Processional“ fanfarenartig zum ersten Stück mit Chormusik über. Erheblich lyrischer wurde das Konzert, als Orgel und Saxofon zusammenspielten. Mit Bedacht gewählt und von den Solisten ausgezeichnet vorgetragen, bildete „Nuits Blanche“ von Alain Crepin den Übergang zum Gospel-Teil des Chores. ... Der herzliche Applaus der zahlreichen Zuhörer zeigte deutlich, wie sehr das Gebotene gefallen hat.

Gerhard Kluth im TRIERISCHEN VOLKSFREUND vom 09.09.03

  • CD "Ave Maria" mit Vera Ilieva

... Burkhard Pütz erweist sich als zuverlässiger Begleiter und vermag auch die Werke für Orgel solo (Guilmant, Benoit, Bossi) überzeugend darzustellen.

Guido Krawinkel zur Ave-Maria-CD in MUSICA SACRA 5/99

  • CD "Orgeln der Stadt Trier"

... Burkhard Pütz wählte einen wenig bekannten Komponisten der Jahrhundertwende, um die klanggewaltige Sauer-Orgel in Heiligkreuz zu repräsentieren: Karl Hoyers Variationen über "O laufet, ihr Hirten". Pütz nutzt die Klangmöglichkeiten seiner Orgel bestens aus und macht neugierig auf mehr von diesem Komponisten.

Wolfgang Valerius im TRIERISCHEN VOLKSFREUND vom 05.08.98

  • Trierer Jugendchortag am 07.06.97

... Unter der musikalischen Leitung von Burkhard Pütz harmonierten die Sängerinnen und Sänger der sieben Jugendchöre sehr schnell, und so konnte nicht zuletzt durch die gelungene musikalische Gestaltung beim Gottesdienst der Funke überspringen. ... Die gemeinsame Feier der Vorabendmesse mit der Gemeinde von Heiligkreuz wurde so zum Höhepunkt des Tages.

Andreas Miesen in MUSICA SACRA 4/97