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Rezensionen

  • Charles Hubert Hastings Parry (1848-1918): Jerusalem – „Du höchstes Licht“
    Bearbeitung für SATB und Orgel von Burkhard Pütz
    Verlag PH Publishers | www.ph-publishers.com
Sowohl die Unterlegung bekannter Choralmelodien mit modernen Texten als auch die Neuvertonung traditioneller Choralstrophen ist eine meines Erachtens noch viel zu wenig genutzte Möglichkeit, dem Gemeindegesang neue zeitgemäße Impulse zu geben. Insbesondere für gelungene Neutextierungen weithin bekannter Choralmelodien gibt es schöne Beispiele, bei denen Sprachgebrauch und theologischer Kontext der alten Texte quasi aktualisiert und die Melodien dadurch für heutige Gottesdienstpraxis weiterhin sinnvoll nutzbar bleiben.
Noch seltener als im hymnologischen Bereich finden sich im Bereich der Chorliteratur Kombinationen von populären Chorsätzen und liturgisch relevanten (Lied-)Texten. Auf diesem Hintergrund sei auf eine jüngst erschienene Fassung von Charles Hubert Parrys Hymne „Jerusalem“ hingewiesen, die Dekanatskantor Burkhard Pütz (Trier) erstellt hat.
In seiner Bearbeitung der Musik Parrys für vierstimmigen Chor und Orgel verwendet Pütz die Strophen 1 bis 3 und 7 des Morgenliedes „Du höchstes Licht, du ewger Schein“ des Konstanzer Reformators und Kirchenlieddichters Johannes Zwick (um 1496-1542). Nicht nur wird durch diese verdienstvolle Verbindung des klangschönen und stets eindrucksvollen musikalischen Satzes mit einem deutschen Choraltext die Musik für die gottesdienstliche Praxis nutzbar gemacht, sondern die Strophenauswahl korrespondiert inhaltlich-dramaturgisch hervorragend mit dem Notentext – fast als hätte Parry ursprünglich Zwicks Text zur Vertonung vorgelegen (und nicht William Blakes Gedicht „And did those feet in ancient time“). Beispielsweise fällt Parrys klanglicher Höhepunkt kurz (im Chor das einzige fortissimo des Werkes) auf höchst organische Weise zusammen mit der Zeile „Da du, Gott, strahlst voll Herrlichkeit“.
Die geradezu perfekte Kongruenz des deutschen Textes mit den musikalisch-inhaltlichen Spannungsbögen sowie der sehr angenehme Tonumfang für die einzelnen Stimmgruppen macht diese Fassung einem größtmöglichen Spektrum von Chören leicht zugänglich. Dazu trägt auch die gekonnte Übertragung des ursprünglich einstimmig zu singenden Hymnus auf die vier Chorstimmen bei, die jederzeit natürlich und kantabel bleibt.
Dasselbe gilt für den Orgelsatz mit seiner praxisnahen Stimmverteilung und dem moderaten und dadurch entsprechend effektiven Einsatz des Doppelpedals gegen Ende des Werkes. Über seine Begleitfunktion hinaus kann er zudem bei Bedarf als vollgültige solistische Darbietung ohne Chor eingesetzt werden.
Burkhard Pütz erschließt auf rundum überzeugende Weise Englands inoffizielle Nationalhymne für unsere liturgische Chorpraxis – als Christushymnus voller Lichtsymbolik, bei dem sich Aussagekraft und Musizierfreude bei Ausführenden wie Zuhörenden in optimaler Balance befinden dürften.

KMD Martin Bambauer
in KIRCHENMUSIK IM BISTUM TRIER | April 2024

  • Gelungene Uraufführung
"Im Kreuz ist Leben" hieß ein Konzert mit Chor- und Orgelmusik zum 50. Geburtstag der Pfarrei St. Maternus. In der voll besetzten Kirche erklang die Uraufführung der Motette "Im Kreuz ist Heil" des Trierer Komponisten Joachim Reidenbach, ein Werk inspiriert durch ein Altarbild in der Pfarrkirche. Es sangen die Chorgemeinschaft Heiligkreuz und David John Pike (Bariton), begleitet an der Orgel von Domorganist Josef Still unter Gesamtleitung von Dekanatskantor Burkhard Pütz. Auch der Kinderchor Heiligkreuz war eingebunden. Einen weiteren Höhepunkt bildeten die "Five Mystical Songs" des Engländers Ralph Vaughan Williams, komponiert für Chor und Baritonsolo. Die rund 300 Besucher dankten am Ende begeistert für die überzeugend vorgetragene Musik, spendeten lang anhaltenden Applaus und entließen die Akteure nicht ohne Zugabe.

TRIERISCHER VOLKSFREUND vom 30.09.17
 
  • Feierlich und musikalisch: "Evensong" in der Basilika
Es geht sehr feierlich und dennoch fröhlich und entspannt zu, wenn die evangelische Kirchengemeinde die Osterzeit feiert. Denn die endet nicht - wie vielfach angenommen - mit dem eigentlichen Osterfest, sondern dauert von dem Tag, an dem die Auferstehung Jesu gefeiert wird, genau 50 Tage, bis Pfingsten. Am Freitagabend steht eine besondere Andacht in der Konstantin-Basilika, der Kirche zum Erlöser, auf dem Programm, die der Trierer Bachchor gestaltet. Die Leitung hat Kirchenmusikdirektor Martin Bambauer, begleitet von Burkhard Pütz an der famosen neuen Eule-Orgel. Aus der anglikanischen Kirchentradition stammt der sogenannte "Evensong", ein Gottesdienst, der mit Chorgesang und Orgelspiel prunkt.

Dirk Tenbrock im TRIERISCHEN VOLKSFREUND vom 02.05.17

  • Ungewissheit, aber auch Vielfältigkeit
Weiße Messgewänder, zahlreiche Konzelebranten, viele Messdiener, Weihrauch und ein wahrhaft himmlischer Chorgesang: Der Gottesdienst zum 50. Pfarrjubiläum in St. Maternus ließ es an nichts fehlen, was einem großen Kirchenfest Glanz verleiht. …Dafür, dass trotz manchen nachdenklichen Blicks in die Zukunft das Pfarrjubiläum als fröhliches Fest begangen und empfunden wurde, sorgte nicht zuletzt die Chorgemeinschaft Heiligkreuz, die unter der Leitung von Dekanatskantor Burkhard Pütz gemeinsam mit Instrumentalmusikern und Solisten Mozarts Spatzenmesse aufführte. Den Dank an die Sänger und Musiker stattete die Festgemeinde mit jubelndem Applaus ab.

Prof. Dr. Thomas Rüfner
im Weihnachtspfarrbrief Heiligkreuz Trier vom 17.12.16
  • Trier zeigt seine Orgelseite
Erster Trierer Orgelspaziergang – Teilweise 1000 Zuhörer bei Konzerten an fünf Spielstätten
Burkhard Pütz, hauptamtlicher Kirchenmusiker in Trier und Dekanatskantor, beweist an der historischen Stummorgel in der Welschnonnenkirche, erbaut 1757, dass die relativ geringe Anzahl von elf klingenden Registern völlig ausreichend ist. … Die Toccata von Georg Muffat zeigt, wie raumfüllend das Instrument trotz seiner wenigen Register sein kann.
Marianne Binzen im TRIERISCHEN VOLKSFREUND vom 04.05.15

  • Eindrucksvoller Gottesdienst in St. Michael
Am Sonntag (21.09.14) fand im Rahmen der Tagung der Hermann-Schroeder-Gesellschaft ein Gottesdienst in St. Michael in Trier-Mariahof statt. Der eindrucksvolle moderne Kirchenbau und die liturgische Musik von Hermann Schroeder trafen hier sehr überzeugend aufeinander und der Gottesdienst war musikalisch und liturgisch aus einem Guss. Das Ensemble „Jubilate Musica“ Luxemburg sang unter der Leitung von Dekanatskantor Burkhard Pütz Schroeders „Missa brevis“ und die Motette „Rex pacificus“ von Schroeder. Der Chor gestaltete diese Chorwerke sehr ausdrucksvoll, mit leuchtenden Sopranen, absolut rein in der Intonation und mit sehr gutem Gespür für die Linienführung der einzelnen Stimmen. So entstand der Eindruck einer vollkommenen Harmonie zwischen Klang und Linie, zwischen Vertikale und Horizontale. So meisterhaft interpretiert war Schroeders Chormusik von unmittelbarer Wirkung, voller feiner Klangfarben und ausdrucksstark. Man spürte, dass diese Musik unmittelbar an die Vokalkunst des 16. Jahrhunderts anknüpft und absolut vokal empfunden ist. Prof. Alain Wirth (Luxemburg) spielte im Laufe des Gottesdienstes verschiedene kleinere Orgelwerke von Schroeder aus den Zyklen „Kleine Präludien und Intermezzi“ op. 9, „Pezzi piccoli“ und „Septenarium“, die je nach Charakter zum festlichen Einzug, als ruhiges Intermezzo bei der Kommunion und als virtuoser Ausklang zum Nachspiel ihren liturgischen Zweck erfüllten. Die zahlreichen Teilnehmer des Gottesdienstes empfanden den Gottesdienst als besonders gelungenes Beispiel einer zeitgemäßen Liturgiefeier.

Dr. Rainer Mohrs
in KIRCHENMUSIK IM BISTUM TRIER 1.2015
 
  • Hundert Jahre und kein bisschen leise
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Kirchenchores wurde am Sonntag, dem 17. November 2013, in der Trierer Pfarrkirche Heiligkreuz gefeiert. Der Chor hatte dazu ein Konzert organisiert. Die Chorgemeinschaft Heiligkreuz in Trier wurde im Jahre 1913 gegründet. Es klang jedoch gar nicht hundertjährig, was in den Proben zum Jubiläumskonzert des Kirchenchores Heiligkreuz zu hören war. Kraftvoll und voller Elan klangen die Stimmen der Sängerinnen und Sänger. Ebenso dynamisch und energisch führte Chorleiter Burkhard Pütz durch die Proben. Fünfmal, zehnmal unterbricht er an derselben Stelle, bis so gesungen wird, wie es seiner Interpretation entspricht. "Singen im Chor ist mehr als Noten richtig aneinanderzureihen", erklärt er geduldig dem Chor. "Sie sind diejenigen, die dieses Werk mit ihren Stimmen zum Leben erwecken. Dann erst werden Sie die Zuhörer erreichen."
Für sein Jubiläumskonzert hatte der Chor weitere musikbegeisterte Sängerinnen und Sänger zum Mitsingen eingeladen. Statt der sonst fünfzig Chormitglieder kamen wöchentlich für ein halbes Jahr fast doppelt so viele Menschen zusammen, um die Stücke einzustudieren. Passend zum Chorjubiläum wurde das gesungene und mit Instrumenten musizierte Lob  Gottes Thema des Konzertes: Neben dem Te Deum KV 141 von Wolfgang Amadeus Mozart wurde auch Josef Rheinbergers Orgelkonzert Nr. 2 g-Moll aufgeführt. Im Mittelpunkt stand die Sinfoniekantate "Lobgesang" op. 52 von Felix Mendelssohn Bartholdy für Soli, Chor und Orchester. Darin wurden die romantische Sinfonie und die geistliche Kantate in beeindruckender Weise miteinander vereint.
Ausführende waren Antonia Bourvé (Sopran), Antonia Lutz (Mezzosopran), Michael Siemon (Tenor), Domorganist Josef Still (Orgel), Chorgemeinschaft und Projektchor Heiligkreuz, das Vokalensemble "Jubilate Musica Luxemburg" und das Schöneck-Ensemble Koblenz in sinfonischer Besetzung. Leitung: Dekanatskantor Burkhard Pütz.
Dieses Festkonzert zum 100-jährigen Bestehen des Heiligkreuzer Chores war ein großer Erfolg und hat bei den rund 500 Besuchern ebenso wie bei den Mitwirkenden einen starken, begeisterten Eindruck hinterlassen. Dazu haben vor allem die Sängerinnen und Sänger des Chores beigetragen! Von den beteiligten Mitwirkenden, Solisten, Orchester, Chor wurde – und das zu Recht – vor allem immer wieder die Leistung des Chores lobend hervorgehoben.

LUXEMBURGER WORT vom 26.01.14

  • Französische Kirchenmusik des 19. und 20. Jahrhunderts
Mit einem erlesenen Programm trat kürzlich in der Howalder Pfarrkirche das Ensemble Vocal Jubilate Musica unter der Leitung von Burkhard Pütz vor einer interessierten Zuhörerschaft auf. Das Programm war gänzlich der französischen Kirchenmusik des 19. und 20. Jahrhunderts gewidmet. Den Auftakt bildete das "Cantique de Jean Racine", ein Jugendwerk von Gabriel Fauré. Anschließend brachte der kanadische Bariton David John Pike das Benedictus aus der "Messe cum Jubilo" von Maurice Duruflé zu Gehör, woraufhin der Chor das bekannte "Notre Père" vom selbigen Komponisten vortrug. Einen herausragenden Platz im Konzertprogramm nahm die "Messe Solennelle" des blinden französischen Komponisten Jean Langlais ein, welche im Jahr 1949 entstand. Neuartige Klänge schuf Langlais vor allem im Kyrie, Sanctus und Agnus, da wo er mittelalterliche Techniken mit chromatischen Klängen erweiterte. Pütz hatte seine Sänger optimal vorbereitet, sodass den Zuhörern eine hervorragende Interpretation dieser ungewöhnlichen Messe geboten wurde. Den anspruchsvollen Orgelpart hatte Paul Kayser übernommen. Der Organist brillierte ebenfalls in einer Improvisation über die gregorianischen Themen „Requiem aeternam“ und „In paradisum“. Als letztes Werk erklang das Requiem von Gabriel Fauré. Hier trat neben David John Pike auch die Sopranistin Diane Juchem in Erscheinung. Hervorzuheben bleibt der homogene, engelsgleiche Gesang der Soprani im Sanctus und im abschließenden "In paradisum". Die begeisterten Zuhörer spendeten allen Mitwirkenden einen lang anhaltenden Applaus.
 
LUXEMBURGER WORT vom 09.11.12

  • Händel-Triumph in Remich
Burkhard Pütz leitete den „Messias“ in der DekanatskircheNicht ohne Grund war die Remicher Dekanatskirche am Sonntagnachmittag bis auf den letzten Platz besetzt. Mit der Chorgemeinschaft Heiligkreuz Trier, dem Ensemble vocal „Jubilate Musica“ und der „Chorale réunie Donven-Flaxweiler“ sowie dem Orchester „Estro armonico“ und Topsolisten gelang Burkhard Pütz in der Gesamleitung eine Maßstäbe setzende Interpretation von Händels berühmtestem Oratorium.
Der Trierer Kantor, Organist und Chorleiter ging den Weg der progressiven Steigerung. Den ersten Teil legte er – eher klassisch als barock – melodisch-linear an, unter weitgehendem Verzicht auf starke Impulse und deklamatorisch-dramatische Akzente. Zu der klassizistischen Würde der Remicher Kirche passte dies sehr gut. In innigen Chören wie „Und er wird reinigen und läutern die Söhne Levis“ – es wurde deutsch gesungen – durchdrang mit dem strahlenden Licht der Soprani der messianische Geist die cäcilianische Legio, die den gesamten Kirchenchor füllte. ...Dem ausgleichenden Konzept des Konzertleiters passte sich das „Estro armonico“ vorbildlich an ...Der zweite Teil des Oratoriums spannt sich in einem gewaltigen Bogen vom Leidens- zum Auferstehungsgedanken. Sobald Eva Maria Leonardy in engelgleichen Verkündigungsjubel ausbrach und die Trompete ihren gebietenden Ruf erschallen ließ, erwachten die Chöre aus der Lieblichkeit. Fortan sollten sich die Sänger, zu einer exemplarisch intonierenden Gemeinschaft zusammengeschweißt, mit Temperament zu Schwindel erregenden polyphonen und kontrapunktischen Klanggipfeln emporstemmen. Das monumentale „Halleluja“, das den zweiten Teil abschließt, wurde von euphorischen Trompetenfanfaren gestützt. Nun, wer Ausdauer genug hatte, zwei Stunden bis zum „Halleluja“ auszuharren, der hing gerne noch vierzig Minuten an, um den recht straff durchgezogenen dritten Teil zu genießen, der in den himmlischen Längen eines überdimensionalen „Amen“ gipfelt. Wieder einmal waren hier die beiden Trompeten mit ihren strahlenden, glasklaren Einsätzen zum Zug gekommen.
Aber auch die Solisten machten den „Messias“ zu einem Händel-Triumph. Peter Diebschlag ging einen konsequenten Weg vom melodischen Oratoriengesang zum kraftvoll akzentuierten „Tenore lirico spinto“-Nachdruck. Makellos war der Parcours des Countertenors Matthias Lucht, der nicht umsonst bei den Besten seines Fachs in die Schule gegangen ist. Zu dem hervorragenden Eindruck, den er hinterließ, gehörten die überaus verständliche, textbezogene Diktion, das angenehme Timbre und die hochkultivierte Phrasierung. Mit vollem Einsatz sprang als Bassist Marek Rzepka in die Bresche. Auch wenn seine nicht allzu füllige Stimme zum Schluss gegen die Trompeten nicht ankam, so konnte er doch dank einer einfühlsamen und geradlinigen Textauslegung überzeugen. Was Eva Maria Leonardy betrifft, so scheint sie keine irdische Schwere zu kennen, so natürlich-locker fließt ihr kristallklarer Sopran. Ihr großer Augenblick war die Arie „Ich weiß, dass mein Erlöser lebet“. Obwohl sie sparsam mit Verzierungen umging und ihre Ambitionen keineswegs im Musiktheater liegen, ließ sie jeder Wiederholung wunderschön modulierte und kolorierte Variationen zukommen – einmal sogar mit einem opernhaften Anflug.
Und dem gesamten Aufführungsapparat blieben nach fast dreistündiger Mammutperformance noch genügend Reserven, das „Halleluja“ zu wiederholen und danach die begeisterten Ovationen des Publikums entgegenzunehmen.

André Link
im LUXEMBURGER WORT vom 15.11.11

  • Auf hohem Niveau: Mozarts Requiem zum Jubiläum.
Im Rahmen ihres 100-jährigen Bestehens hat die Pfarrei Heiligkreuz ein Konzert der Extraklasse veranstaltet: Kirchenmusik auf hohem Niveau, vor allem getragen von einem hoch motivierten Chor.Eine beeindruckende Kulisse bot die Pfarrkirche Heiligkreuz. Nahezu 500 Besucher wollten das Requiem, KV 626, von Wolfgang Amadeus Mozart und die Psalmvertonung "Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser", Opus 42, von Felix Mendelssohn Bartholdy miterleben. ...Glanzpunkt des Konzertes, sowohl beim Requiem als auch beim Psalm, war zweifelsfrei der Chor, der trotz beachtlicher Größe überaus schlank und beweglich in Erscheinung trat. Kraftvoll und nachdrücklich etwa im "Kyrie eleison" oder im "Rex tremendae", bittend und mit großer Überzeugungskraft beim "Salva me". Sowohl bei der Präzision, mit der er dem klaren Dirigat von Pütz folgte, wie auch in der intonatorischen Sauberkeit lag die Leistung weit über dem, was man gemeinhin von einem Laienchor erwarten durfte. ...Begeisterter und sehr langer Applaus markierte einen besonderen Abend.

Gerhard W. Kluth
im TRIERISCHEN VOLKSFREUND vom 18.11.10

  • Abendmusik in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Konz am 28.09.03
...  Ein kleines Streicherensemble und der Trierer Organist Burkhard Pütz (Positiv) setzten die instrumentalen Akzente. ... Samuel Scheidts sechs Magnificat-Versetten von ausgeklügelter kompositorischer Finesse erhielten unter den Händen von Burkhard Pütz am Positiv eine klare Struktur.

Peter Reinwald
im TRIERISCHEN VOLKSFREUND vom 01.10.03
  • Konzert mit dem Vokalensemble St. Paulin am 29.08.03
... Umrahmt wurden die Chor-Beiträge durch Lothar Breitmeier am Saxofon und Burkhard Pütz an der Orgel. Damit bot sich Gelegenheit, die klangliche Vielfalt der Orgel der Heiligkreuzer Pfarrkirche konzertant zu hören. Nach Jean Langlais „Prélude au Kyrie“ leitete William Mathias’ „Processional“ fanfarenartig zum ersten Stück mit Chormusik über. Erheblich lyrischer wurde das Konzert, als Orgel und Saxofon zusammenspielten. Mit Bedacht gewählt und von den Solisten ausgezeichnet vorgetragen, bildete „Nuits Blanche“ von Alain Crepin den Übergang zum Gospel-Teil des Chores. ... Der herzliche Applaus der zahlreichen Zuhörer zeigte deutlich, wie sehr das Gebotene gefallen hat.

Gerhard Kluth
im TRIERISCHEN VOLKSFREUND vom 09.09.03
 
  • CD "Ave Maria" mit Vera Ilieva
... Burkhard Pütz erweist sich als zuverlässiger Begleiter und vermag auch die Werke für Orgel solo (Guilmant, Benoit, Bossi) überzeugend darzustellen.
Guido Krawinkel
in MUSICA SACRA 5/99

  • CD "Orgeln der Stadt Trier"
... Burkhard Pütz wählte einen wenig bekannten Komponisten der Jahrhundertwende, um die klanggewaltige Sauer-Orgel in Heiligkreuz zu repräsentieren: Karl Hoyers Variationen über "O laufet, ihr Hirten". Pütz nutzt die Klangmöglichkeiten seiner Orgel bestens aus und macht neugierig auf mehr von diesem Komponisten.

Wolfgang Valerius
im TRIERISCHEN VOLKSFREUND vom 05.08.98
  • Trierer Jugendchortag am 07.06.97
... Unter der musikalischen Leitung von Burkhard Pütz harmonierten die Sängerinnen und Sänger der sieben Jugendchöre sehr schnell, und so konnte nicht zuletzt durch die gelungene musikalische Gestaltung beim Gottesdienst der Funke überspringen. ... Die gemeinsame Feier der Vorabendmesse mit der Gemeinde von Heiligkreuz wurde so zum Höhepunkt des Tages.

Andreas Miesen
in MUSICA SACRA 4/97